Begegnung mit einem Bären

Piše: Kočevsko

Die Wälder von Kočevsko teilen sich die Menschen mit zahlreichen Bewohnern, auch mit dem Braunbären. Es ist ratsam, die Empfehlungen für das Verhalten und Handeln in der Natur beim Besuch des Waldes zu berücksichtigen.Die Wälder von Kočevsko teilen sich die Menschen mit zahlreichen Bewohnern, auch mit dem Braunbären. Es ist ratsam, die Empfehlungen für das Verhalten und Handeln in der Natur beim Besuch des Waldes zu berücksichtigen.

Das Gebiet der Kočevsko-Region ist für die größte Dichte an Wildbären in ihrer natürlichen Umgebung bekannt. Die Begegnung zwischen Mensch und Bär ist in der Natur in der Regel selten, da der Bär ein vorsichtiges Tier ist, das normalerweise den Menschen meidet. In seltenen Fällen kann es jedoch zu einer Begegnung kommen, insbesondere wenn der Bär unsere Anwesenheit nicht erkannt und sich zurückgezogen hat, noch bevor wir ihn überhaupt bemerkt haben.

Medota

Bei einem Besuch der Natur im Bärengebiet sind daher die Empfehlungen zu berücksichtigen, durch die weitgehend sichergestellt werden kann, dass zu keiner Begegnung kommt und das ein mögliches Treffen ohne nachteilige Folgen für beide endet.

Die Bären mögen keine Überraschungen. Mit gut entwickelten Geruchs- und Gehörorganen meiden sie den Menschen in den meisten Fällen. Wenn wir einem Bären aus dem Weg gehen wollen, müssen wir laut genug sein, um ihn nicht zu überraschen. Der Besuch des Waldes sollte nicht zu leise sein, Sie müssen auf sich vor allem bei dichter Vegetation und in einem unübersichtlichen Gebiet aufmerksam machen. Wenn Sie einen Bären bemerken, nähern Sie sich ihm nicht und stören Sie ihn nicht (z. B. durch Werfen von Steinen), ebenso nähern Sie sich der Bärenhöhle nicht. Füttern Sie den Bären nicht, auch wenn er freundlich und neugierig aussieht, nähern Sie sich ihm nicht, als er sich mit einem Tierkadaver oder mit Schlachtabfällen ernährt. In den meisten Fällen zieht sich der Bär vom Futter zurück, er kann jedoch die Futterquelle gegen den Eindringling verteidigen.

Halten Sie den Hund an der Leine. Wenn ein Hund einen Bären begegnet und ihn irritiert, wird ihn der Hund direkt zum Besitzer führen. 

Bei Begegnung mit einem Bären ist es am wichtigsten, dass wir ruhig bleiben und die Situation berücksichtigen. Die folgenden Schritte variieren je nach den Umständen der Begegnung. Als der Bär den Menschen bemerkt, verlässt er in den meisten Fällen das Gebiet sofort, noch bevor wir seine Anwesenheit feststellen. Der Bär kann sich auf die Hinterbeine erheben, um die Umgebung zu überprüfen. Durch diese Haltung zeigt er keine Aggression, sondern Neugier. Machen Sie auf sich mit einer ruhigen Stimme aufmerksam. Der Bär wird so die Nähe des Menschen wahrnehmen und sich zurückziehen.

Hinterlassen Sie keine Speisereste oder andere organische Abfälle im Wald, in der Nähe von Berghütten oder am Waldrand. Entsorgen Sie die Abfälle in den geeigneten, für den Bären unzugänglichen Mülltonnen oder nehmen Sie sie mit. 

Wie man sich verhalten muss

Die Bären in Europa greifen den Menschen nur aus Angst oder Bedrohungsgefühl an. Durch Berücksichtigung folgender Anweisungen werden Sie bei Begegnung sicher sein.

  • Wenn Sie den Bären aus der Ferne bemerken, bewegen Sie sich langsam in Richtung Ihrer Ankunft und lassen Sie dem Bären genug Platz, um den Weg fortzusetzen. Laufen Sie nie weg!
  • Wenn sich der Bär nähert und Sie noch nicht bemerkt hat, machen Sie auf sich mit einer ruhigen Stimme aufmerksam und ziehen Sie sich langsam zurück. Der Bär hat einen schlecht entwickelten Sehsinn, daher muss er Sie als einen Menschen erkennen und gleichzeitig wahrnehmen, dass er nicht gefährdet ist. In diesem Fall wird sich der Bär normalerweise zurückziehen. Beobachten Sie trotzdem sein Verhalten.
  • Wenn Sie sich in unmittelbarer Nähe eines Bären (oder einer Bärin mit Jungen) befinden: bleiben Sie stehen, bleiben Sie ruhig und bewegen Sie sich langsam in die Richtung, aus der Sie gekommen sind. Bewegen Sie sich langsam, ohne schnelle Bewegungen und ohne Schreien.
  • Werfen Sie keine Steine oder andere Gegenstände gegen den Bären. Das würde die Möglichkeit des aggressiven Verhaltens erhöhen, da ein Bär, der sich bedroht fühlt, angreifen kann.
  • In Ausnahmefällen kann der Bär den sogenannten falschen Angriff ausführen, wo zu keinem physischen Kontakt kommt. Der Zweck einer solchen Reaktion ist es, den unerwünschten Besucher zu erschrecken.
  • Im Falle eines Angriffs verteidigen Sie sich nicht. Bleiben Sie stehen oder legen Sie sich langsam mit Gesicht nach unten auf den Boden hin. Höchstwahrscheinlich wird der Bär direkt vor Ihnen stehen bleiben und es wird zu keinem physischen Kontakt kommen.
  • Es ist sehr schwer zu beurteilen, ob es sich um einen falschen Angriff handelt. Indem Sie vortäuschen, dass Sie tot sind, bevor es zu einem physischen Kontakt kommt, werden Sie dem Bären zeigen, dass Sie keine Bedrohung sind. Als Sie auf dem Boden liegen, legen Sie Ihre Arme um den Hals, um den Kopf und das Gesicht zu schützen. Verhalten Sie sich passiv. Versuchen Sie bis zum Ende des Angriffs so ruhig wie möglich zu bleiben. Bevor Sie aufstehen, überprüfen Sie, ob sich der Bär immer noch in Ihrer Nähe befindet.
  • Merken Sie sich: vor dem Bären laufen Sie nicht und klettern Sie nie auf einen Baum. Die Bären sind gute Kletterer und können Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h erreichen. Sie können Sie in wenigen Metern fangen, unabhängig von der Art des Geländes. Eine Ausnahme ist, wenn Sie in wenigen Schritten einen sicheren Ort (z. B. das Auto) erreichen können.
  • Gehen Sie niemals auf die Bärenjungen zu, auch wenn sie neugierig oder verlassen erscheinen. Wenn Sie sie bemerken, ziehen Sie sich zurück, da die Bärin nicht weit weg ist.